Sonntag, 29. Dezember 2013

Reine de Saba... ein Hoch auf Julia Child!

Ich kann es einfach nicht verstehen... Julia Child ist für mich wirklich eine Ikone der französischen Küche und irgendwie hat es doch tatsächlich noch kein Verlag geschafft, ihre wunderbaren Rezepte ins Deutsche zu übersetzen!?!



Glücklicherweise geistert doch das ein oder andere Rezept durchs Netz und Julia´s Schokoladen-Mandel-Kuchen mit Rum ist wirklich einer der köstlichsten Kuchen überhaupt...
... natürlich vorausgesetzt man ist Schokoholic ;-)


Das Rezept
Für den Kuchen
125 g Schokolade
2 EL Rum oder Kaffee
110 g Butter
125 g Zucker
3 Eigelb
3 Eiweiß
1 Prise Salz
1 EL Zucker
50 g gemahlene Mandeln, blanchiert
70 g Mehl
7 Tropfen Bittermanelaroma
Für das Icing
60 g Schokolade
2 EL Rum oder Kaffee
75-90 g Butter
50 g Mandelblättchen


Der Kuchen wird in einer 20er Form gebacken - das ist sehr wichtig, da der Kuchen sonst zu flach wird!

Kurze Anmerkung von J. Child:
Ein guter Schokoladenkuchen sollte im Inneren noch nicht ganz durchgebacken sein. Zu lange gebacken verliert er seine cremige Konsistenz.
Er wird mit einem Schokoladen-Butter-Icing überzogen und mit Mandeln dekoriert. Durch sein cremiges Inneres braucht er keine extra Füllung.

Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Backform buttern und leicht mit Mehl ausstäuben.

Die Schokolade mit dem Rum oder Kaffee in einer Schüssel im Wasserbad schmelzen.

Butter und Zucker in eine Rührschüssel geben und einige Minuten cremig schlagen.
Die Eigelbe einzeln zufügen und weiter schlagen, bis sich alles gut vermengt hat.

In einer weiteren Schüssel das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und den Zucker unterheben.

Die geschmolzene Schokolade unter die Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren.
Dann die gemahlenen Mandeln hinzufügen.

Jetzt ein Drittel des Eischnees unterheben und dann abwechselnd Mehl und den restlichen Eischnee hinzufügen, bis alles eingearbeitet ist.

Den Teig in die vorbereitete Backform füllen und für 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Der Kuchen ist dann durch, wenn die Stäbchenprobe in den äußeren 7-8 cm sauber ausfällt.
Der Teig sollte sich in der Mitte noch leicht bewegen, wenn vorsichtig ein wenig an der Form gerüttelt wird.
Das Stäbchen sollte leicht ölig herauskommen.

Den fertig gebackenen Kuchen erst 10 Minuten in der Form und dann 2 Stunden auf einem Kuchengitter auskühlen lassen - bitte wirklich vollständig auskühlen lassen, bevor das Icing zum Einsatz kommt.

Die Schokolade mit Rum oder Kaffee in einer Schüssel im Wasserbad schmelzen.

Die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und teelöffelweise die Butter unterrühren. 
Danach über Eiswasser so lange rühren, bis die Masse abgekühlt und zähflüssig ist.

Nun den Kuchen damit überziehen und mit den gehobelten Mandelblättchen verzieren.



Ich weiß, es klingt erstmal nach viel Arbeit aber ich empfand den Aufwand als nicht so groß und ich verspreche euch, dieser Kuchen ist die Mühe wert!!!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und eine wunderbar schokoladige...

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Cookies to die for!!!

So ein Cookie ist schon was Feines... allerdings gehöre ich zu den Leuten, die sie am Liebsten etwas weich und dick mögen.
Mit den dünnen und knusprigen kann ich nicht so viel anfangen... da fehlt mir irgendwie immer was im Mund!

Allerdings ist es oft gar nicht so einfach die "perfekten" Cookies zu backen und die gewünschte Konsistenz dann letztendlich auch zu bekommen.



Diese Mascarpone-Cookies mit Zimt sind für mich und meinen Geschmack die absolute Perfektion: nicht zu dünn, nicht zu dick und ganz wichtig... schön chewy!


Das Rezept
45 g Mascarpone
110 g Margarine
110 g brauner Zucker
220 g Mehl
1 Eigelb
1 TL Vanilleextrakt
1/2 TL Zimt
100 g Zartbitterschokolade, gehackt

Je nach Größe reicht das Rezept für ca. 15-20 Stück.

Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Butter und Mascarpone in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät etwa 2 Minuten schön cremig schlagen.

Nach und nach den Zucker einrieseln lassen, dann Vanilleextrakt und Zimt unterrühren.

Jetzt kommt das Eigelb hinzu - gut unterrühren.

Nun noch das Mehl unterrühren und zuletzt die gehackte Schokolade unterheben.

Den Teig in Häufchen (sie behalten beim Backen in etwa die Form und gehen nicht großartig auseinander) auf das vorbereitete Backblech setzten und im heißen Ofen für ca. 12 Minuten backen.



Ich hoffe euch schmecken sie genauso gut wie mir und ich wünsche euch noch wunderschöne Weihnachtsfeiertage im Kreise eurer Lieben mit einer riesigen Portion...

Sonntag, 22. Dezember 2013

Wie aus einem Christstollen doch Muffins wurden...

Eigentlich wollte ich für meine Lieben so einen richtig klassischen Christstollen backen aber ganz ehrlich mag ich das Zeug selbst überhaupt nicht.

Deswegen hab ich mir gedacht, ich versuche jetzt einfach mal geschmacklich etwas von der Norm abzuweichen und ganz einfach nur Zutaten in den Teig zu packen, die ich mag (und das waren dann doch so Einige)!



Im Endeffekt wurde es dann auch kein Hefeteig, sondern eher ein Kuchenteig und den hab ich dann einfach in meinen Muffinförmchen gebacken.

Das Ergebnis war ziemlich überzeugend: Super saftige Muffins, die so richtig schön nach Weihnachten schmecken!


Das Rezept
130 g Weizenmehl
100 g brauner Zucker
100 g Margarine
1 Ei
1 Prise Salz
125 g Quark (Bratapfel von Exquisa)
20 g Kokosflocken
20 g gehackte Mandeln
40 g Walnüsse, grob gehackt
40 g getrocknete Cranberries (grob gehackt)
1 Bio-Orange (Saft & Abrieb)
50 g Marzipan Rohmasse
2 EL Honig
25 ml Amaretto
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1/2 TL Kardamom
1 TL Vanillearoma
Marmelade (nach Vorliebe)
20 g Zartbitterkuvertüre + Streusel für die Verzierung

Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ca. 8-10 Muffinförmchen vorbereiten.

Kokosflocken, beide gehackten Nusssorten und die grob gehackten Cranberries in eine Schüssel geben.

Marzipan in grobe Stücke schneiden und beiseite stellen.

Die Orangenschale abreiben und den Saft auspressen. 
Etwa die Hälfte des Saftes und den Amaretto zur Nuss-Kokos-Cranberrie-Mischung geben und vermengen.

Margarine und Zucker mit der Küchenmaschine für etwa 3 Minuten cremig rühren. 
Orangenabrieb und das Ei zugeben und unterrühren.

Nun das Mehl, Backpulver, Salz, Vanillearoma und Gewürze zugeben und unterrühren.
Zuletzt den Quark und Honig unterrühren und dann die Nuss-Kokos-Cranberrie-Mischung noch unterheben.

Jetzt kommen in jedes Muffinförmchen ca. 2 EL Teig. Dann gebt ihr darauf ca. 1 TL Marmelade und so 3-4 Marzipanstücke. Bedeckt wird das Ganze dann je nach Größe der Muffinform mit nochmals 1-2 EL Teig.

Dann kommen die kleinen Köstlichkeiten in den vorgeheizten Backofen und dürfen für ca. 20-25 Minuten backen.

Muffins aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. In der Zwischenzeit könnt ihr schon mal die Kuvertüre im Wasserbad zum Schmelzen bringen.



Muffins mit der geschmolzenen Kuvertüre bepinseln und nach Lust und Laune bspw. mit Zuckerperlen oder Streuseln verzieren!

Ich wünsche euch einen schönen 4. Advent mit richtig viel

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Marzipanplätzchen - ohne geht's einfach nicht!

Ohne Marzipan geht ja bei mir gar nichts - ich liebe den Geschmack und kann einfach nicht genug davon bekommen!

Gerade jetzt zur Weihnachtszeit müssen bei mir unbedingt Marzipanplätzchen auf dem Teller liegen - die sind quasi ein Klassiker, der nicht fehlen darf!



Und wenn sie dann auch noch so zauberhaft in Form gebracht worden sind, gibt es für mich definitiv kein Halten mehr!
Das Rezept
200 g Mehl
20 g geriebene Mandeln (ohne Schale)
40 g Speisestärke
1 Ei
60 g Puderzucker
120 g Margarine
150 g Marzipanrohmasse (in Stücken)
1 Bio-Orange (Abrieb)
1 Fläschchen Bitter-Mandel Aroma

Alle Teigzutaten zusammen in eine Rührschüssel geben und mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und ungefähr eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Nach der Kühlzeit den Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen. 

Die ausgestochenen Plätzchen auf das vorbereitete Backblech legen und dann im vorgeheizten Ofen für ca. 12 Minuten backen.



Auf einem Gitter auskühlen lassen; kühl und trocken am Besten in einer Plätzchendose aufbewahren (falls sie überhaupt so lange überleben).

Oder sich ganz einfach sofort eine Runde

gönnen ;-)

Sonntag, 15. Dezember 2013

Abwechslung zur Nascherei... quick & easy Auberginenauflauf

Ich könnte mich ja rein theoretisch den ganzen Dezember von Plätzchen & Co ernähren aber da würde wohl der Mann im Haus heftigst protestieren!

Da wir gerade mitten im Umzugsstress stecken, kommen eher unaufwendige Gerichte auf den Tisch. Oft sind es ja auch genau diese quick & easy Rezepte, die so richtig lecker sind!



Deswegen gibt es heute meinen liebsten Auberginenauflauf - der ist fix gemacht und ganz groß im Geschmack. 


Das Rezept
2 mittelgroße Auberginen
2 Knoblauchzehen
800 g stückige Tomaten
2 Kugeln Büffelmozzarella
50 g Parmesan gerieben
Salz, Pfeffer, Zucker, Olivenöl
Basilikum frisch (ein paar Blätter)

Die Menge reicht für 2 Personen.

Knoblauch schälen und klein schneiden.
In einem großen Topf 1 EL Olivenöl erhitzen und den Knoblauch bei mittlerer Hitze kurz anbraten, dann die stückigen Tomaten zugeben.
Mit einer Prise Zucker, Salz & Pfeffer würzen und dann die Soße offen bei mittlerer Hitze für ca. 20 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Auflaufform leicht einölen.

Die Auberginen waschen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Scheiben von beiden Seiten mit etwas Salz bestreuen und kurz Wasser ziehen lassen.

In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen und dann die Auberginen von beiden Seiten ca. 2 Minuten goldbraun anbraten.

Zum Schichten in der Auflaufform: Zuerst eine Schicht Auberginen, dann etwas Tomatensauce daraufgehen und Mozzarella darüber zupfen. Auf diesem Weg fortfahren, bis alle Zutaten verarbeitet sind.
Mit Tomatensauce abschließen und darauf den geriebenen Parmesan streuen.

Jetzt ab in den vorgeheizten Backofen für 25 Minuten!



Den fertigen Auflauf noch mit ein paar Blätter frischem Basilikum bestreuen und dann heißt es auch schon...




...und da es sich hierbei auch um ein typisch italienisches & vegetarisches Gericht handelt, ist dies mein Beitrag zur der "Vegetarischen Weltreise Italien", welche gerade auf der Tomateninsel stattfindet!


Mittwoch, 11. Dezember 2013

Glüüühweinzucker

Wie versprochen, gibt es heute noch mein Rezept für Glühweinzucker.
Der ist nämlich eine richtig feine Sache und ein wahres Multitalent. 


Ich verwende ihn beispielsweise für meine Bratapfelmarmelade, Weihnachtsgebäck und natürlich um Glühwein oder leckeren Apfelpunsch zu machen!

Ach ja... verpackt in kleinen Beutelchen oder abgefüllt in hübschen Gläsern lässt er sich auch ganz toll verschenken!

Das Rezept
300 g brauner Zucker
1/2 Vanilleschote
1 Zimtstange
1 Bio-Orange (Abrieb)
1 Messerspitze Anis
1 Messerspitze gemahlenes Nelkenpulver

Die Vanilleschote zusammen mit der Zimtstange in den Mixer geben und auf höchster Stufe pulverisieren.

Die restlichen Zutaten zugeben und nochmals auf höchster Stufe mixen.

1 TL Glühweinzucker reicht für etwa 150 ml Rotwein.Einfach den Rotwein in einem Topf langsam erhitzen (bitte nicht kochen) und dann das Gewürz einrühren.Für die alkoholfreie Variante klappt das Ganze natürlich auch mit Apfelsaft, dann habt ihr einen leckeren Punsch!

Ganz viel...
wünsch ich euch!

Sonntag, 8. Dezember 2013

Post aus meiner Küche Part III - Weihnachtsschokolade

Weiter geht's mit der Post aus meiner Küche! Nachdem ich euch ja bereits den leckeren Marzipan-Brotaufstrich und meine Bratapfelmarmelade gezeigt habe, geht es heute mit etwas schokoladigem weiter... 



Schokolade eignet sich nämlich auch sehr gut als kleines Präsent und wird ja bekanntlich nicht so schnell schlecht!
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten sie zu verfeinern und somit zu einem ganz besonderen Geschenk zu machen!

In meinem kleinen Paket ist meine Lieblingsvariante der weihnachtlichen Version gelandet: Weiße Crispschokolade mit getrockneten Äpfeln & Zimt!


Das Rezept
1 Tafel Weiße-Crisp Schokolade (Alnatura)
getrocknete Apfelringe (Menge nach Gusto)
Zimt (Menge nach Gusto - ich hatte etwa 1 TL)
etwas Kakaopulver

Die Schokolade in grobe Stücke brechen und im Wasserbad langsam zum Schmelzen bringen.

Währenddessen einen Bogen Backpapier auslegen.

Wenn die Schokolade komplett geschmolzen ist, den Zimt gut unterrühren und dann die Masse auf das Backpapier geben und etwas glatt streichen.

Nun noch die getrockneten Apfelringe darauf verteilen, mit ein wenig Kakaopulver bestäuben und dann aushärten lassen.

Wenn die Weihnachtsschokolade ausgehärtet ist, könnt ihr sie ganz einfach in Stücke brechen und bspw. in kleine Zellophanbeutel zum Verschenken füllen...



...oder natürlich selber vernaschen ;-)

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen 2. Advent mit ausreichend

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Kleine Kerlchen zum Nikolaus...

Sooo... jetzt steht also schon der Nikolaus fast vor der Tür! Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich diese Zeit vor Weihnachten in vollen Zügen genieße...



Passend zum Nikolaus hab ich heute für euch lustige kleine Stutenmänner in die ich ganz verliebt bin ;-) Die sehen so süss aus und mit Hefegebäck kann man mich ja sowieso immer wieder glücklich machen!



In Form hab ich die kleinen Männer ganz einfach mit meinem Ausstecher für Lebkuchenmännchen gebracht und ich war ganz überrascht, wie gut das auch mit Hefeteig funktioniert! Die Teigmenge reicht für 4 von den putzigen Kerlchen.

Das Rezept
125 ml Milch (+ 1 EL zum Bestreichen)
45 g Zucker
45 g Margarine
10 g frische Hefe
300 g Weizenmehl 
1 Ei (+1 Eigelb zum Bestreichen)
1/2 EL neutrales Öl
1 Prise Salz
Rosinen, Nüsse oder Schokostückchen für die Verzierung

Milch, Hefe, Zucker, Öl und Salz in einen kleinen Topf geben und bei niedriger (!!!) Temperatur kurz miteinander verrühren.

Mehl in eine Rührschüssel geben, die lauwarme Milchmischung zugießen und das Ei hineinschlagen.
Dann das Ganze einige Minuten mit der Küchenmaschine zu einem elastischen Teig verkneten.

Sollte der Teig noch zu klebrig zum Ausrollen sein, etwas Mehl hinzufügen - dann die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und den Teig für ca. 1 Stunde gehen lassen.

Backofen auf 170° C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Teig nach der Ruhezeit auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einem Nudelholz ca. 0,5 cm dick ausrollen.

Die kleinen Männchen ausstechen und auf das vorbereitete Backblech legen.

1 Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen und die Männchen damit bestreichen.

Jetzt noch mit Rosinen, Schokolade oder auch Nüssen nach Lust und Laune verzieren und dann ab in den vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten (am Besten mit Sichtkontakt, damit sie nicht zu dunkel werden)!



Ich wünsche euch einen wunderschönen Nikolaus mit jeder Menge... 

Sonntag, 1. Dezember 2013

Post aus meiner Küche Part II - Bratapfelmarmelade

So ihr Lieben... weiter geht es mit der Post aus meiner Küche - ganz nach dem Motto "Lasst uns froh und lecker sein"! 

Es gibt nämlich noch eine weitere feine Sache für auf's Brot, die ich in mein kleines Schlemmerpäckchen gesteckt habe!



Zum Einen habe ich ja einen sündigen Marzipanbrotaufstrich verschickt und zum Anderen habe ich leckere Bratapfelmarmelade eingekocht und das Rezept dafür gibt es heute!


Das Rezept
500 g Äpfel
250 g Gelierzucker 2:1
1/2 TL Zimt

Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien, in Stücke schneiden (Größe je nach Gusto) und in einen Kochtopf geben.

Gelierzucker und Gewürze zu den Äpfeln geben und das Ganze einmal ordentlich aufkochen lassen.

Dann die Temperatur reduzieren und für 10-15 Minuten unter Rühren einköcheln lassen.

Jetzt nur noch in heiß ausgespülte Gläser füllen, auskühlen lassen uuuund...



*Den Glühweinzucker habe ich übrigens selbst gemacht und das Rezept werde ich NATÜRLICH bald nachreichen ;-)

Mittwoch, 27. November 2013

In der Weihnachstbäckerei... Bratapfelplätzchen

Lange bevor ich überhaupt selber auf die Idee zu bloggen gekommen bin, hab ich mich schon von anderen unglaublich schönen Blogs begeistern und inspirieren lassen...

Einer der Ersten davon war Penne im Topf und die liebe Ann-Katrin steht auch jetzt ganz oben in meiner Leseleiste, denn sie schafft es ganz einfach immer wieder genau meinen Geschmack zu treffen und mich zu inspirieren! 

Als ich gelesen habe, dass Ann-Katrin auf ihrem Blog die Chance bietet, etwas unbekanntere Blogs mit einem leckeren Weihnachtsrezept vorzustellen, war sofort klar: Jaaaaaaaaa da bin ich aber sowas von dabei!



Deswegen gibt's heute das erste richtig weihnachtliche Rezept in Form von mega leckeren Bratapfelplätzchen und auch gleich eine Warnung: Die sind schneller Weg als ihr gucken könnt ;-)


Das Rezept
Für den Teig
250 g Mehl
80 g Zucker
120 g Margarine
1 Eiweiß
1 TL Backpulver
1 TL Vanillearoma
1 Päckchen Vanillezucker (Bourbon)
Für den Belag
2 mittelgroße Äpfel
100 g Marzipanrohmasse
50 g Rosinen (wer sie nicht mag - einfach weglassen)
4 EL Amaretto (alternativ: Apfelsaft)
1 Bio-Orange (die abgeriebene Schale davon)
1 Päckchen Vanillezucker (Bourbon)
1/2 TL Zimt
Außerdem
1 Eigelb + 1 EL Milch zum Bestreichen
gehobelte Mandeln zum Bestreuen

Zuerst das Ei trennen und das Eigelb in den Kühlschrank stellen.
Jetzt einfach alle Teigzutaten in die Küchenmaschine geben, zu einem Mürbteig kneten, in Frischhaltefolie wickeln und dann ab damit für 1 Stunde in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
Marzipan ebenso in (klitze) kleine Würfel schneiden und zu den Äpfeln geben.
Nun die restlichen Zutaten zugeben und das Ganze gründlich vermengen.

Nun ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen schon mal auf 180 °C Ober- und Unterhitze anschmeißen.

Den gekühlten Teig und aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen (so ca. 0,5 cm dick) und dann je nach Vorliebe Kreise ausstechen. 
Das aufbewahrte Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen und die Kreise damit einpinseln.

Jetzt kommen auf jedes Plätzchen ca. 2 TL Apfelbelag und dann noch ein paar Mandelplättchen oben drauf.



Ab damit in den vorgeheizten Ofen für ca. 15 Minuten - etwas auskühlen lassen uuuuund..... 

Sonntag, 24. November 2013

Post aus meiner Küche - Part I - Marzipan-Brotaufstrich

Jetzt habe ich also zum allerersten Mal bei der fabelhaften "Post aus meiner Küche" mitgemacht! Ich finde die Idee einfach toll - jemand anderem einfach so was Gutes tun und alle freuen sich über den Genuss!!!

Die vorweihnachtliche Tauschrunde fand dieses Mal zu dem Thema "Lasst uns froh und lecker sein" statt und ich sage euch - es war nicht leicht sich zu entscheiden WAS denn nun im Päckchen landet!



Also an Rezepten und Ideen hat es absolut nicht gemangelt aber mir war auch wichtig, dass die Leckereien die Post überstehen und meine Tauschpartnerin sie dann auch noch schön genießen kann...

Insgesamt habe ich ein paar feine Leckereien zusammengestellt und heute geht's mal mit leckerem Marzipan-Brotaufstrich los!


Das Rezept
1 Marzipanbrot (gibt's ja jetzt überall zu kaufen)
20 g weiche Margarine
1 TL Sahne
1 TL Amaretto
1 Prise Zimt

Das Marzipanbrot in Stücke schneiden und zusammen mit der Butter in einem kleinen Topf zum Schmelzen bringen.

Wenn alles geschmolzen ist, Sahne, Amaretto und Zimt zugeben, kurz aufkochen lassen und dann unter ständigem Rühren ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Den fertigen noch warmen Aufstrich in ein kleines sterilisiertes Marmeladeglas geben und auskühlen lassen.

Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich der Aufstrich locker zwei Wochen aber ich garantiere euch: Solange überlebt er nicht ;-)

Viel Spaß beim Ausprobieren & natürlich jede Menge...

Sonntag, 10. November 2013

Bagels - in der Vollkornvariante

In letzter Zeit versuche ich vermehrt wieder mit Vollkornmehl zu backen, da wir gerade ein wenig an unserer Ernährung feilen...

Ich mag Vollkornprodukte wirklich gern und finde, dass der Geschmack oft wesentlich intensiver ist als bei "normalem" Weizengebäck und vor allem macht es wirklich langanhaltend satt!



Dieses Wochenende gab es also zum erstem Mal Bagels in der Vollkornversion und das Ergebnis war wirklich lecker - die kommen jetzt öfter auf den Tisch!


Das Rezept
500 g Vollkornweizenmehl
5 g Trockenhefe
10 g Salz
30 g brauner Zucker
1 Ei
40 ml neutrales Speiseöl
200 ml Wasser
40 g Zucker
Kerne / Körner / Kräuter - ganz nach Geschmack


Die angegebene Menge reicht für 8 Bagels.

Die trockenen Zutaten zusammen in einer Rührschüssel vermengen.

Ei, Wasser und Öl in einer Schüssel verquirlen und zu den trockenen Zutaten geben.

Nun das Ganze für ca. 3 Minuten mit der Küchenmaschine kneten, der Teig wird noch etwas krümelig sein - deswegen von Hand nochmals zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig in eine saubere Schüssel legen und bedeckt ca. 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.

Um gleich große Bagels zu bekommen, habe ich mir angewöhnt den Teig abzuwiegen: etwa 100 g pro Bagel - diesen forme ich dann zu einem Kreis und drücke einfach mit den Fingern ein Loch in die Mitte und setze sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

Jetzt den Backofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen und einen großen Topf mit Wasser und 40 g Zucker zum Kochen bringen.

Wenn das Wasser kocht, die Bagels mit einer Schöpfkelle ins Wasser lassen und für ca. 2 Minuten kochen.

Dann mit der Schöpfkelle aus dem kochenden Wasser holen, auf das Backblech setzten und je nach Gusto mit Körnern bestreuen.

Wenn alle Bagels fertig sind, dürfen sie noch für ca. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 200 °C backen!



Bestrichen mit Frischkäse oder Kräuterquark ist die 

garantiert!!!

Mittwoch, 6. November 2013

Man muss sie einfach lieben!

Brioche... dieses absolut köstlich Hefegebäck aus Frankreich sollte wirklich jeder mal selbst gebacken haben!

Wenn sie im Ofen schön aufgehen und die ganze Wohnung duftet herrlich nach Hefeteig, dann ist bei mir zumindest das Glücksgefühl garantiert!



Ich habe nun doch schon das ein oder andere Rezept ausprobiert aber am Liebsten mag ich einfach die Brioche nach dem Rezept von Cynthia Barcomi aus I love baking.

Hier backe ich meist die halbe Portion (ich habe die Mengen nur minimal angeglichen), da Brioche frisch einfach am Besten schmecken und die Menge reicht dann in etwa für 6-7 Stück.


Das Rezept
17 g frische Hefe
1 1/2 EL warmes Wasser
1 TL Zucker
2 Eier
60 ml warme Milch
270 g Weizenmehl
35 g Zucker
3/4 TL Salz
90 g Butter, kalt gewürfelt
1 Ei, verschlagen
1 TL Wasser

Hefe, Wasser und Zucker vermischen, bis die Hefe aufgelöst ist. 
Etwa 10 Minuten stehen lassen und dann die Eier und warme Milch zufügen.

In einer Rührschüssel Mehl, Zucker und Salz vermengen, die Butter in Stücken zufügen und etwas vermengen, bis das Ganze grob krümelig ist.

Nun die Hefe-Milch-Mischung hinzufügen und für etwa drei Minuten mit der Küchenmaschine kneten.

Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und noch einige Minuten von Hand weiter kneten (sollte er wirklich noch sehr klebrig sein könnt ihr noch etwas Mehl hinzufügen aber ein Brioche-Teig ist grundsätzlich eher weich und etwas klebrig).

Nun den Teig in eine saubere Schüssel geben und abgedeckt für ca. 1-2 Stunden gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat (der Ort sollte nicht zu warm sein, da die Butter sonst schmilzt).

Nach der Gehzeit den Teig niederboxen und erneut auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche von Hand kneten und dann flach drücken und falten - ungefähr so, wie man ein Handtuch faltet.

Nun wieder ab in die Schüssel und erneut zwei Stunden gehen lassen (wer mag kann ihn jetzt auch in den Kühlschrank stellen und über Nacht gehen lassen - vor der Weiterverarbeitung sollte er dann allerdings wieder Raumtemperatur haben).

Nach den zwei Stunden den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und das Ei mit dem TL Wasser verquirlen.

Ich backe meine Brioche immer in einer leicht ausgebutterten Muffinform.

Für die typische Form wird der Teig nun erstmal abgewogen. Ein Brioche besteht aus einer 60 g und einer 30 g schweren Teigkugel.

Die größere Kugel in die Muffinform setzten und in der Mitte mit dem Finger ein Loch bohren - hierauf wird dann die zweite Teighälfte kegelförmig gesetzt.

Die fertig geformten Brioche nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.

Nun noch mit der Wasser-Ei-Mischung bestreichen und dann für ca. 15 Minuten goldbraun backen!



...tja und dann kann ich euch ganz einfach nur noch eine herrliche 

wünschen!!!

Sonntag, 3. November 2013

Energieschub für zwischendurch!

Es gibt durchaus auch Naschereien, die nicht nur gut schmecken, sondern auch tatsächlich noch richtig gesund sind!



Diese leckeren Kugeln liefern durch die darin enthaltenen Nüsse richtig Power und die getrockneten Datteln sorgen für die nötige Süße... da kann man dann ganz beruhigt auch öfter mal zugreifen!


Das Rezept
25 g Cashewkerne
100 g Mandeln
100 g getrocknete Datteln, entsteint
abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange & Saft davon
1 Prise Zimt
1 Prise gemahlene Vanille

Je nach Größe reicht die Menge in etwa für 20 Stück!

Die Schale der Orange zusammen mit den Nüssen in den Mixer geben und ganz fein hacken.
Ca. 25 g davon beiseite stellen, darin werden die Kugeln später gewälzt.

Jetzt zu den Nüssen Datteln, Zimt und Vanille geben und ebenfalls sehr fein hacken.

Zuletzt etwa 3 EL des frisch gepressten Orangensaftes zugeben und gut verrühren (die Masse sollte zäh und etwas klebrig sein).

Das Ganze für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, damit es etwas durchziehen kann.

Nun ganz einfach aus der Masse Kugeln formen und diese im restlichen Nuss-/ Orangenpulver wälzen!



Viel Spaß beim Ausprobieren & dann natürlich gaaanz viel 

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Nein, es ist kein Cheesecake - es ist ein KÄSEKUCHEN!

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Meisten nur noch Cheesecake backen, dabei ist doch auch unsere deutsche Variante wirklich lecker (und vor allem leichter)!

Im Gegensatz zur amerikanischen Version wird der Boden aus Mürbeteig statt Keksen gemacht und die Füllung mit Quark statt Frischkäse.



Ich persönlich mag "unseren" Käsekuchen viel lieber, denn der Cheesecake ist mir ganz einfach zu mächtig und auch geschmacklich bevorzuge ich ganz klar die Quarkvariante!

Deswegen gibt es heute von mir ein Rezept, das ich definitiv auch als Klassiker einordnen würde, denn Käsekuchen gehört für mich auf jede Kaffeetafel!


Das Rezept
Mürbeteig 
150 g Weizenmehl
75 g Margarine
40 g Zucker
1 Ei 
1 Prise Salz
Füllung
375 g Quark 20%
60 g saure Sahne
50 g Margarine
125 g Zucker
1 TL Vanillezucker
25 g Speisestärke
Saft und Schale von 1/2 Bio-Zitrone
3 Eier
1 Prise Salz


Das Rezept ist für eine kleine 18er Springform.

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Springform leicht einfetten.

Alle Zutaten für den Mürbeteig zusammen in eine Schüssel geben und mit einem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig rund ausrollen und in die Springform legen, sodass Boden und Rand (!) komplett mit Teig ausgekleidet sind.
Den Teig dann mit einer Gabel einige Male einstechen und für 10 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, dann etwas auskühlen lassen.

Für die Füllung Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Butter und Zucker in eine Schüssel geben und zu einer cremigen Masse verrühren, dann nach und nach die Eigelbe unterrühren.

Nun alle restlichen Zutaten unterrühren und zuletzt vorsichtig den Eischnee unterheben.

Das Backen im Wasserbad:
Die Springform mit ausreichend Alufolie isolieren und in eine passende leere Auflaufform setzen. Die Auflaufform dann mit heißem (!) Wasser füllen, sodass die Springform ca. 1,5-2 cm tief im Wasser steht.
Jetzt noch die Füllung in die Springform geben und dann ab damit in den Ofen für ca. 60 Minuten.

Nach den 60 Minuten Stäbchenprobe machen - bleibt nichts mehr hängen, ist der Kuchen durch und kann aus dem Wasserbad und von der Alufolie befreit werden!

Nun den Kuchen komplett auskühlen lassen und erst dann die Form lösen!

Am Besten schmeckt er natürlich gut durchgekühlt, nach ein paar Stunden im Kühlschrank.



Ich wünsch euch viel Spaß beim Backen und natürlich jede Menge